

Erst führt der Weg durch den Siq, ein 2 Kilometer langer, 80 Meter tiefer enger Canyon. Über Jahrhunderte war dieser gehemnissvolle Ort im Lande Edom in Vergessenheit geraten. Früher machten die Karavanen auf der berühmten Weihrauchstrasse Halt in Petra. Plötzlich öffnet sich der schmale Pfad und direkt vor unseren Augen erstreckt sich das "Khazne al-Firaun", das in den Stein gehauene und kunstvoll geformte "Schatzhaus des Pharao". Forschungen ergaben aber, dass es sich bei dem fast 40 Meter hohen und 25 Meter breiten Felsen-Gebäude nicht um ein "Schatzhaus", wie es die Beduinen genannt haben, sondern eher um ein Königsgrab handelt.




So machten wir uns auf den Weg um die verlassenen Felsenstadt von Petra weiter zu erkunden - denn schätzungsweise weitere 1000 in den Fels gemeisselte Gebäude sind bis heute erhalten geblieben.
Nicht umsonst gilt Petra als eines der neuen 7 Weltwundern.

Diesbezüglich hat sich der Aufwand mit den komplizierten Zollformalitäten und die horrende Eintritts- summe doch gelohnt.
Die Bauleute der damaligen Stadt waren die Nabatäer,

ein semit- isches Volk, das seine Blütezeit in den Jahrzenten vor Chisti Geburt hatte.

Unter dem Regen- bogen befinden sich die Gräber der Königs- wand. Dazu gehört auch das Palastgrab ganz links, Petras

grösstes Gebäude. Und dann sieht man zahlreiche Wohnung- en links und rechts des langen Weges.


Nach stundenlangen Fussmarsch erreichen wir zuoberst auf dem Berg das 40 Meter hohe, und 47 Meter breite "Ed-Deir", ein Grabtempel, der auch als Kloster benutzt wurde.


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