Zwar war der Abschied vom Missionsspital schwer, doch der Höhepunkt unserer Indienreise erfolgt nun am Schluss: Stundenlang fuhren wir mit dem Zug zurück nach Delhi, wo wir von Mrs. Pillai, der Ehefrau des Gründers der grössten Bibelschule Asiens abgeholt wurden. bei Familie pillai wurden wir noch einmal meeeega verwöhnt und liebevoll in die Familie integriert. Ja, gleich berichten wir euch von Erlebnissen, die wir so kaum schildren können aber wir in unseren Herzen nie nie wieder vergessen werden.

Dort dufte ich gleich hunderten von Kindern, Waisenkindern, Kids, deren Eltern im Gefängnis sind, oder andere Mädchen und Buben, die hierhin kommen, weil sie sonst anderswo in die Kinderarbeit oder Prostitution verkauft würden, von Jesus erzählen. Ich wurde kaum jemals zuvor in meinem Leben so herausgefordert, wie in dem Moment, als ich vor all den erwartungsvollen, gespannten, staunenden und demütigen kinderaugen stand.

Ja, hier seht ihr mich, wie ich mit meinen drei Bällen den Kindern versuche eine Freude zu machen und ihnen dabei mit Hilfe eines Dolmetschers etwas aus meinem Leben mit Jesus erzähle. Geren hätte ich für jedes einen Ballon gemacht, aber überall, soweit das Auge reicht wraen Kinder, Kinder und nochmals Kinder...


Es war so ergreifend als sie anschliessend mit aller Freude und Kraft zu tanzen, singen, und loben begannen.

Gleich anschliessend wurden wir spontan gefragt, ob wir noch eine Botschaft für die Bibelstudenten hätten. Zwar seien wegen den Abschlussprüfungen nicht viele da, aber die würden sich mega freuen... So sassen Nadine und ich während der Predigt ganz vorne auf der Bühne und wurden von tausenden von interessierten Augen angestarrt. Wir haben sogar noch zusammen schongongoliert...

Ja, und ganz vorne ganz rechts sitzt Nadine... Es Hat uns mega bewegt, was für ein grosser Segen von hier aus übers ganze Land fliesst - was wir auch hautnah erleben durften, denn die Missionare in unserem Missionsspital waren auch mal Studenten hier...!

Und das ist Paul Pillai, der Gründer und Vater dieser riesen Institution. Als wir ihn im Januar kurz zu Hause besuchten, war er noch schwer krank und gezeichnet von der Bypass-Operation. Von dieser Oldtimer-Schreibmaschine aus, schreibt er regelmässig und treu Briefe in alle Welt. Ich kann mich noch ganz gut erinnern, als er vor Jahren mal bei uns zu Hause war!

Und hier das Familienbild mit seinem Sohn Sujay, der mit Aiko, einer gebürtige Japanerin, verheiratet ist, und in Deutschland aufgewachsen ist. Ja, und Pauls Grosskinder, die besser Deutsch sprachen als wir, waren einfach umwerfend! Es war so schön bei ihnen diese paar Tage verbringen zu können.