PERU - Machu Picchu

Das Abeneteuer Peru begann nach einer abenteuerlichen Grenzüberquerung, weil die bolivianischen Arbeiter gestreikt hatten. Irgendwie schafften wir es bei "Nacht und
Nebel" zum Titicacasee, von wo aus uns eine lange Fahrt mit dem "Andean Express", einem Luxuszug nach Cusco brachte. Hier sind die Ufer des Titicacasees mit Totoraschilf überwuchert. Weil Regenzeit
herrschte, waren aber links und rechts grosse Pfützen zu sehen, wie oben. Dann gings immer mehr bergauf, die Landschaft wurde karger, aber immer wieder sahen wir
grosse Lamaherden weiden.Am nächsten Tag fuhren wir entlang des Urubambaflusses, der aufgrund des Hochwassers stark über die Ufer getreten ist wieder talabwärts nach Aguas Calientes.




Zum Glück hatten wir zwei Tage auf Machu Picchu eingeplant. Am ersten Tag konnten wir nämlich bei dichtestem Regen und Nebel nicht eine einzige Foto schiessen. Am zweiten Tag
begaben wir uns schon um 04:00 Uhr zum Aufstieg bei mystischer Stimmung und in Nebel gehüllten Ruinen. Als Nummer 32 und 33 konnten wir uns dann auf den steilen Aufstieg in aller Frühe zum limitierten Weg auf den
Huayna Picchu begeben, dem imposanten Berg über der alten Inkastadt. Die Aussicht war herrlich (Bilder unten) aber der Weg halsberechrisch, steil und gefährlich, bismit senkrecht abfallenden Felswänden bis zu unterst in
das Urubambatal, bis wir den 2701 Meter hohen Gipfel erreichten. Man hatte von dort auch einen herrlichen Ausblick auf den nächsten Nachbargipfel, dem Huchuy Picchu, 2479 M.ü.M. (Bild unten).



Bild oben: Nadine wagt sich über den Abgrund. Dann stiegen wir hinunter in die verlassenen Stadt der Inkas, die aber täglich von über 2000 Touristen besucht wird. Zum Glück hielt an diesem Tag
der Regen einige hundert davon ab, so dass wir wunderbare Bilder nach Hause trugen, unter anderem auch der friedlich weidenden Lamas zwischen aus dem 15 Jahrhundert stammenden Ruinen und Hochterrassen auf 2360 Meter über Meer.

