26. April 2011

VANUATU - wild Paradise

Port Resolution Bay - der Hafen, den James Cook, der Entdecker der Insel Tanna 1774 angezogen von einem "magischen" roten Licht ansteuerte. Tanna ist eine von 83 Inseln eines Archipels, das den Namen Vanuatu trägt. Zugegeben - auch ich wusste nicht viel über diese Inselketten zwischen Neukaledonien unde Fidschi. Auf ganz Vanuatu gibt es nur 3 asphaltierte Landespisten für Flugzeuge, deshalb landeten wir zuerst auf der Insel "Efate" mit der Hauptstadt Port Vila. Vanuatu ist eine Perle der Südsee - noch kaum erschlossen und voller Überraschungen. Habt ihr gewusst, dass hier über 110 verschiedene Sprachen gesprochen werden? Der letzte Fall von Kannibalismus nur wenige Jahre zurück liegt? Aber wir wurden durch etwas ganz anderes von diesem Südseeparadies angelockt...
Oh ja, Strassen gibt es keine, nur Pisten durch Urwald, Hügel und Wasser. Pro Dorf gibt es durchschnittlich ein Fahrzeug.
Und dann nimmt man plötzlich kleine Partikel beim atmen oder einfach zwischen den Zähnen war. Es ist nicht Staub von der Piste, sondern Asche, die sich auch auf allen Blättern der üppigen Pflanzenwelt sammeln, bis plötzlich die Vegetation aufhört. Vor uns erhebt sich das Ziel und von Weitem sichtbar: die grosse Aschewolke des Yasurs, dem aktivsten Vulkan der Welt. Der Yasur ist zwar nur 361 Meter hoch, aber dennoch ein ganz grosser, denn pro Tag können mehr als 500 Eruptionen beobachtet werden. Auf dem Bild links fährt gerade ein Jeep vorbei, der eine ganze Sippe zum nächsten Gottesdienst fährt. Auch vom Fuss aus kann man regelmässig die Eruptionen beobachten.


VANUATU - Volcano Yasur

Wir wagten es also den steilen Hang des Yasurs zu erklimmen. Nur gelegentlich sah man oben etwas schwarzen Rauch aufsteigen, der Führer erklärte uns, dass der Yasur heute ziemlich ruhig sei. Als wir den Kraterrand erreichten, blieb er stehen um entscheiden zu können, welches heute der sicherste Standort am Kraterrand sei. Denn der derzeit aktivste von 3 Schloten ist gleich unterhalb der Besucherzone.
Plötzlich erfasste uns eine gewaltige Druckwelle, die uns fast zu Boden warf, noch im gleichen Augenblick erbebte der ganze Boden und gleich darauf sahen wir eine riesige Feuersäule direkt vor unseren Augen aufsteigen, gefolgt von einem Donnerknall, dass beinahe die Trommelfelle barsten. Und dann prasselten unzählige grössere und kleinere Gesteinsfetzen neben uns nieder. Der Schreck ging durch Mark und Bein.

Zum Glück blies der Wind von der Seite her, so wurde uns wenigstens nicht auch noch die Asche ins Gesicht geblasen - so staunten wir erst Mal ob all den Geräuschen und dem Spektakel, das alle 2 bis 3 Minuten nur 100 Meter unter uns stattfand. Der Hauptkrater hat ein Durchmesser von kanpp 300 Meter, das heisst, man war wirklich nahe dran! Man begibt sich stets in Lebensgefahr, denn nicht selten fliegen die Lavabrocken bis an den Kraterrand, so wie bei der ersten Eruption, die wir beobachtet hatten. Der Führer ermahnte uns, dass noch nicht lange zwei Touristen erschlagen wurden. Als dann allmählich die Dämmerung einsetzte, konnte man die Lavabomben anhand der Leuchtspur bis zum Aufschlag verfolgen. In der Zwischenzeit hatten wir uns auf den höchsten Punkt begeben. Die nachfolgenden Fotos zeigen das "rote Licht des Leuchtturms der Südsee", welchen James Cook entdeckte, aber nur von Weitem sah - die andauernde Aktivität des Yasurs reicht über 800 Jahre zurück.

Obiges Bild zeigt die Grundaktivität des Vulkans mit einzelnen Lavabrocken, die immer wieder zwischen den Explosionen hochgeschleudert wurden - im Hintergrund heisses pyroklastisches Material der letzten Explosion. Und dann ereignete sich die Riesen-Eruption auf dem unteren Bild, welche uns früh wieder ins Bungalow zurückkehren liess.

20. April 2011

PHILIPPINES - Luzon and Mindoro

Luzon ist die Hauptinsel der Philipp- inen. Gleich nach der Landung in Manila machten wir uns auf dem schnellsten Weg heraus aus der 19.2- Millionenstadt, die weltweit als eine mit der grössten Luftver- schmutzung gilt (die Grenzwerte sind mindestens ums Dreifache überschritten).
Im Norden der Insel machten wir eine Jeepney-Tour. Doch wir besuchten so entlegene Orte, dass selbst dieses Fahrzeug im Schlamm stecken blieb. Unterwegs trafen wir immer wieder auf "be- waffnete" Kinder, wie dieses oben.


In Banaue werden seit über 2000 Jahren Reister- rassen angelegt, teils bis auf eine Höhe von 1500 Meter über Meer und bei einer Steigung bis 70° in den Hang hinein. Hier besuchten wir die weltbe- kannten amphi- theater- mässig angelegten Terrassen von Batad. Teils sind einzelne Reis- felder nur 2 Meter breit.

Darauf genossen wir noch einige Tage an der Sonne auf der Insel Mindoro mit der herrlichen "Unter- wasser- welt".

18. April 2011

HONG KONG - a day in a big city

Als wir in der drittgrössten Stadt Chinas ankamen, schnappten wir uns als erstes ein Taxi und liessen uns auf den "Victoria Peak" chauffieren, und beobachteten den wunderschönen Sonnenuntergang auf 552 Meter über Meer.
In der Dämmerung hat man von hier aus eine besonders schöne Übersicht über die 7-Millionenstadt, wenn die Lichter angehen.
Kurz vor Mitternacht machten wir noch eine Hafenrundfahrt und beobachteten die imposante Skyline von der anderen Seite des Hafens.

13. April 2011

FINNLAND - Helsinki

In der Hauptstadt Finnlands erlebten wir eine etwas unsanfte Überraschung mit Temperaturen knapp über Null Grad und zugefrorenem finnischen Meer. Kaum zu glauben, dass wir Stunden zuvor noch selbst im Meer gebadet haben, aber hier überlassen wir dieses Unterfangen lieber den Enten.
Der Dom Helsinkis, das letzte Foto unserer Weltreise. Die Bilanz: über 70'000 Kilometer per Flugzeug, Schiff, Bus, Zug, Auto und zu Fuss in 50 Tagen. Davon waren nur 5 (teilweise) Regentage. Die Reise führte durch 10 Länder, der entfernteste Punkt vom Emmental lag in Neuseeland bei 18'672 Kilometer. Der Höchste Punkt war der Licancabur in Bolivien mit 5920 Meter über Meer. Insgesamt schossen wir knapp 7000 Fotos und brachten 40 Gigabyte Filmmaterial und unzählige schöne Erinnerungen an ein einmaliges Abenteuer mit nach Hause.