18. September 2010

TANZANIA - Rainforrest adventure

Das grösste Abenteuer unseres Lebens beginnt: Vor uns liegen 96 km Wanderung mit über 8000 Meter Höhendifferenz. 5 Tage mühsam bergauf, innerhalb 24 Stunden den ganzen Weg wieder zurück. Es sei ein einfacher Berg, hört man verschiedentlich sagen. Rückblickend war es einerseits einer der grossartigsten Augenblicke "ganz Afrika" vom höchsten Punkt des Kontinents aus zu überblicken, andererseits die gösste Herausforderung und Grenzer- fahrung in unserem Leben.
Doch beginnen wir von vorne: wir haben die Marangu-Route gewählt und starten so bei 1600 Meter über Meer - und das mitten im Urwald. Bei dem dicken Nebel und der unglaublichen Vegatation ist es stockdunkel, feucht und man begegnet zahlreichen exotischen Tieren, wie diesem Chamäleon oben.
Vom Kilimanjaro ist über- haupt nichts zu merken, bis auf die Steigung. Nach ungefähr 4 Stunden erreichen wir unser erstes Ziel, die Mandara-Hütte auf nahezu 2800 Meter über Meer.Auf 3000 Meter über Meer nehmen plötzlich die Bäume schlagartig ab, noch aber ragen überwucherte Äste über unsere Köpfe. Schliesslich weicht das saftige Grün auf einmal den Büschen und weiten Graslandschaften.

16. September 2010

TANZANIA - First impressions of Mt. Kilimanjaro

Schon 2 Tage lang waren wir am Kilimanjaro im dichten Nebel unterwegs, doch plötzlich lichteten sich nicht nur die Bäume des Urwalds, sondern auch der Nebel. Vor uns öffnete sich ein tiefblaues Fenster am Himmel und in der Ferne konnten wir ein erstes Mal den Blick auf das Ziel, den Kibogipfel erhaschen...
Auf über 4000 M.ü.M, wachsen die vom Ausster- ben bedrohten Senezien.

Am Abend zogen immer wieder Wolken bis zu uns herauf, und liessen die Gegend in einem mystischen Licht erscheinen. Der Sonnenaufgang über dem unendlichen Nebelmeer aus dieser Höhe war ein fantastisches Schauspiel.

13. September 2010

TANZANIA - ascent through rocky desert

Von der Horombo- Hütte aus machten wir erst eine Tages- wanderung zum Kibo-Sattel zum akklimati-sieren und kehrten wieder zurück. Atembe- raubend war der Blick aus dieser Höhe über das Nebel- meer. Am nächsten Tag gings dann los zum Aufstieg zur Kibo- Hütte.
Immer spärlicher wurde die Vegetation bis wir uns schliesslich in der Stein-, Geröll- und Lavabrockenwüste am Fuss des Kibo wiederfanden.
Hinter uns der Mawenzi, einer der beiden Nebengipfel des Kilimanjaros.

11. September 2010

TANZANIA - Uhuru Peak

Geschafft! Nach 7 Stunden steilem Aufstieg der Sonnenaufgang über dem Gilman's Point und im Hintergrund der Mawenzi.
Das Ziel ist noch nicht ganz erreicht: noch 1 Stunde bis zum Uhuru Peak (Pfeil oben).

Schnee in Afrika! Der Furt- wängler Gletscher unterhalb des Uhuru Peaks.


Am 4. August 2010 um 07:30 Uhr erreichen wir den Höhepunkt unserer Reise. 5895 Meter über Meer. Ein atembe- raubender Ausblick über die weite Savanne Afrikas. Ein un- endliches Nebelmeer zu unseren Füssen. Es ist wie im Traum.




Dann der rasche Abstieg. Insgesamt 27 Kilometer wurden in den letzten 12 Stunden zurückgelegt. Hinter uns liegt der steile Anstieg mit 1000 Meter Höhendifferenz zum Gilman's Point.