28. Mai 2011

EASTER ISLAND - far away from civilisation

Die Osterrinsel liegt völlig isoliert und einsam in den Weiten des Pazifischen Ozeans. Die Einheimischen nennen ihre Insel "Rapa Nui", die zu Chile gehört. 3526 Kilometer weit muss man übers Meer reisen um ans südameri- kanische Festland zu gelangen. Zur nächsten grösseren Insel, Tahiti, sind es sogar 4251 Kilometer.
Bei der letzten Zählung waren es insgesamt 3791 Menschen die auf der Osterinsel wohnen, die meisten im Hauptort "Hanga Roa". Aber um Urlaub zu machen ist dies die falsche Adresse. Die Vegetation ist karg, öde und langweilig. Wenn man aus dem Flugzeug aussteigt, weht einem gleich ein zünftiger Wind um die Ohren. Strände gibt es nur einen, denn rund um die Insel fallen steile Klippen bis in eine Tiefe von 3000 Metern senkrecht ab. Die Osterinsel ist vulkanischen Ursprungs und entstand aus drei Vulkanen, welche der Insel ihre Dreieckform verleihen.

Einer dieser nun inaktiven Vulkane ist mit 507 Meter Höhe die höchste Erhebung der Osterinsel. Ganz im Südwesten befindet sich der "Rano Kao" mit seinen 320 Meter Höhe. Der 200 Meter tiefe Krater ist vom Totora-Schilf und Sumpf überwuchert, der Süswassersee darin teils verlandet. Der Durchmesser beträgt 1.6 Kilometer und ist der grösste Vulkan der Insel.

Und weil hier alles vulkan- ischen Ursprungs ist findet man auch zahlreiche Höhlen und Tunnel. Hier entdeckten wir mitten in der Landschaft ein Loch, stiegen hinunter und fanden einen 400 bis 500 Meter langen Höhlen- gang vor, der anderswo wieder ins Freie führte. In diesem sogenannt- en Lavatunnel war es stock- finster.






Die Osterinsel ist 24 Kilometer lang und 13 Kilometer breit und mit einer Fläche von 162 Quadratmeter gerade noch so überschaubar, so dass man an einem Tag ganz gut die Insel auf einer Rundfahrt entdecken kann - denn viel hat diese karge, artenrame Insel ja nicht zu bieten. Aber für etwas ist die Osterinsel weltweit bekannt: für ihre kolossalen Steinskulpturen. Diese werden Moais genannt und sind überall über die ganze Osterinsel sind diese verteilt. 638 solcher Statuen sind katalogisiert und gefunden worden, wahrscheinlich waren es aber weit über tausend. Man weiss weder deren Alter, noch deren Zweck oder Symbolik. Viele sind heute wieder aufgerichtet
worden. Denn es gab einmal eine Zeit bis ins 19. Jahrhundert wo sich benachbarte Stämme gegeneinander richteten und die Skulpturen niederrissen, wahrscheinlich aufgrund Nahrungsmangel auf der Insel.
Schliesslich waren es 40 Stunden Aufenthalt auf der Osterinsel, aber wir freueten uns bereits auf die nächsten Abenteuer...

21. Mai 2011

MOOREA - magic island

Am Schönsten erscheint die Insel von Moorea, wenn mann sie vom Meer aus betrachtet. Das heisst, man schnappt sich die Kamera und geht durch das knapp 1 Meter tiefe Wasser, wobei man aus zirka 500 Meter Entfernung zum Strand diese Aussicht geniessen kann. Aber irgendwann wird einem diese Ansicht langweilig und man freut sich diese Insel, wo eine 60 Kilometer lange Strasse rund herum führt, zu erkunden. Aber so richtig ins Inselinnere kommt man nur mit einem guten Fahrzeug, deshalb mieteten wir uns einen Quad und gingen auf Entdeckungstour. Es ging über Feld und Wiesen, durch Bäche und über Hügel vorbei an zauberhaften Bergformationen. Einer der Berge hat sogar ein Loch zuoeberst in der Spitze.

Der Mount Tohiea ist mit 1207 Meter Höhe die höchste Erhebung von Moorea.
Auf beiden Seiten dieses Berges ziehen Meeresbuchten ins Inselinnere: Die "Baye de Cook" und "Baye d'Opunohu", wobei aber James Cook 1777 trotzdem in letzter an Land ging.
Am Schluss unserer Tour fuhren wir mit unserem Gefährt sogar auf einen Berg. Auf dem Gipfel hatten wir eine wunderschöne Aussicht über den Korallenriffsaum, der die Insel komplett umschliesst. Gegen Abend trafen immer Wolken auf, so dass wir jeweils eine wunderschöne Abendstimmung geniessen konnten. Einmal miteten wir auf einen Töff und fuhren mehrmals rund um die Insel und sahen auch die Sonne direkt ins Meer sinken. Am Ende dieses herrlichen "Uralubs" auf unserer Weltreise sahen wir diese zauberhafte Südseeinsel, die als die Schönste aller Inseln Französisch- polynesiens gilt, von Tahiti aus im letzten Abendlicht...



TAHITI - underwater world

Tahiti ist die Hauptinsel von Französisch-Polynesien. Auch hier genossen wir die schönen Strände, wo aber im Gegensatz zu Moorea meistens schwarze Strände vorherrschen. Wir machten eine Rundfahrt um die "Doppel-Insel", wo wir unter anderem auch diesen wunderschönen Wasserfall bestaunten.
Das warme Wasser der Südsee lud deshalb nicht nur zum Baden ein, sondern vielmehr begannen wir die Unter- wasserwelten zu entdecken.
Machmal schwammen die Fische in Schwärmen vorbei, manchmal versuchten sie einem gar ans Bein zu schubsen, wie dieser farbige Fisch links es mehrmals tat.
Zum Teil sah ich beim Schnorcheln Fische in Formen und Farben, wie ich es noch nie zuvor gesehen hatte, oder erahnen konnte, dass es so etwas gäbe.
Wunderschöne Korallen- formationen waren wie ein Teppich übers ganze Riff ausgelegt, das sich manchmal mehrere hundert Meter ins Meer hinaus reichte.
Die Südsee ist schon etwas ganz besonderes. Ein kleines Paradies auf Erden, aber trotzdem, nach ein paar Tagen am Meer waren wir auch nicht unglücklich darüber, dass es wieder auf zu neuen Abenteuern ging....


12. Mai 2011

NEW ZEALAND - Geysers

In Auckland gelandet, fuhren wir geradewegs südwärts Richtung Rotorua und besuchten alle 5 geothermischen Gebiete. Zuerst machten wir Halt in Wai-O-Tapu. Dort bewunderten wir den "kochenden" See des Champagne Pools mit seinen orange leuchtenden ausgefällten Metallverbindungen. Herrlich, wie der Dampf über der ganzen Fläche aufstieg. Etwas weiter unten fanden wir einen anderen See mit grell scheinendem neonfarbenen Wasser. Es ist wahrhaft eine zauberhafte Gegend die je nach Sonneneinstrahlung in allen schillernden Farben leuchtet. Es ist nach dem Chemielabor die farbigste Gegend, die ich je gesehen hatte...

Unweit von dieser Attraktion befindet sich der "Lady Knox" Geysir. Dieser eruptiert täglich um 10:15 Uhr. Genau 1 Minute vorher haben's wir zu diesem zirka 1 Meter hohen Erdhaufen geschafft, wo er gleich zu Brodeln begann und anfänglich nur leicht übergelaufen ist und nach knapp einer Minute eine heisse Wasserfontäne bis 20 Meter Höhe herausschiessen liess.

Danach gings weiter nach Waimangu. Dieses Tal entstand erst 1886 durch eine gewaltige Vulkaneruption des Mount Tarawera, wobei dieser gar entzweibrach. Zwischen 1902 und 1904 war hier der höchste Geysir der Welt zu beobachten, der Fontänen bis zu 460 Meter in die Höhe schoss, wurde aber durch einen Erdrutsch zugeschüttet. In diesem Tal machten wir eine Wanderung entlang heisser Seen, wobei der Wind den Dampf über die Oberfläche wirbelte - ein faszinierendes Schauspiel. Nicht von ungefähr kommt der Name: "Bratpfannensee".
Am Abend besuchten wir das sogenannnte "Hells gate", ein weiteres geothermnisches Gebiet mit zahlreichen stinkenden Schlammpools und dampfend-kochenden Kesseln, wo das Wasser bis zu 115°C heiss wird.
Danach besuchten wir "Orakei Korako", das versteckte Tal. Hier mussten wir zuerst mit einem Schiff über einen See gefahren werden und dann waren wir ganz alleine in der Wildnis Neuseelands. Rund herum hatte es einige kleine Geysire, welche sich immer wieder übergossen, daneben bunte Gesteins- formationen und wunderschöne dampfende Bäche und Wasserströne.
Noch einmal fuhren wir zurück nach Rotorua um am nächsten Tag das grösste geothermale Gebiet in Neuseeland zu besuchen.

Auf dem Bild oben beginnt der Pohutu- Geysir Wasserfontänen in die Luft zu schiessen. Dieser ist der grösste Geysir Neuseelands und befindet sich in Te Whakarearewatanga- oteopetauaawahiao. Ungefähr 20 Mal pro Tag bricht er aus. An diesem wunderschönen Tag war es doppelt so faszinierend diesem Schauspiel mehrmals beizuwohnen.

Teils verdampfte das heisse Wasser schon in der Luft, wobei der Wasserdampf in den "Erholungsphasen" ständig zu sehen war. Gegen Abend spieglte sich in dem feinen Nebel gar noch ein Regenbogen.

















Am Schluss unseres kurzen Neuseeland- aufenthaltes besuchten wir 2 Höhlen mit Glüh- würmchen. Wie ein Sternen- himmel waren diese anzusehen, als man mit einem Boot oder zu Fuss die Höhlen- systeme erforschten. Nicht unweit davon befindet sich ein wunder- schöner, riesiger Wasserfall, der Marokopa Fall.