EASTER ISLAND - far away from civilisation


Die Osterrinsel liegt völlig isoliert und einsam in den Weiten des Pazifischen Ozeans. Die Einheimischen nennen ihre Insel "Rapa Nui", die zu Chile gehört. 3526 Kilometer
weit muss man übers Meer reisen um ans südameri- kanische Festland zu gelangen. Zur nächsten grösseren Insel, Tahiti, sind es sogar 4251 Kilometer.


Bei der letzten Zählung waren es insgesamt 3791 Menschen die auf der Osterinsel wohnen, die meisten im Hauptort "Hanga Roa". Aber um Urlaub
zu machen ist dies die falsche Adresse. Die Vegetation ist karg, öde und langweilig. Wenn man aus dem Flugzeug aussteigt, weht einem gleich ein zünftiger Wind um die
Ohren. Strände gibt es nur einen, denn rund um die Insel fallen steile Klippen bis in eine Tiefe von 3000 Metern senkrecht ab. Die Osterinsel ist vulkanischen Ursprungs und entstand aus drei Vulkanen, welche der Insel ihre Dreieckform verleihen.
Einer dieser nun inaktiven Vulkane ist mit 507 Meter Höhe die höchste Erhebung der Osterinsel. Ganz im Südwesten befindet sich der "Rano Kao" mit seinen 320 Meter Höhe. Der 200 Meter tiefe Krater ist vom Totora-Schilf und Sumpf überwuchert, der Süswassersee darin teils verlandet. Der Durchmesser beträgt 1.6 Kilometer und ist der grösste Vulkan der Insel.
Und weil hier alles vulkan- ischen Ursprungs ist findet man auch zahlreiche Höhlen und
Tunnel. Hier entdeckten wir mitten in der Landschaft ein Loch, stiegen hinunter
und fanden einen 400 bis 500 Meter langen Höhlen- gang vor, der anderswo wieder ins Freie führte. In
diesem sogenannt- en Lavatunnel war es stock- finster.
Die Osterinsel ist 24 Kilometer lang und 13 Kilometer breit und mit einer Fläche von 162 Quadratmeter gerade noch so überschaubar, so dass man an einem Tag ganz gut die Insel auf einer Rundfahrt entdecken
kann - denn viel hat diese karge, artenrame Insel ja nicht zu bieten. Aber für etwas ist die Osterinsel weltweit bekannt: für ihre kolossalen Steinskulpturen. Diese werden Moais genannt und sind
überall über die ganze Osterinsel sind diese verteilt. 638 solcher Statuen sind katalogisiert und gefunden worden, wahrscheinlich waren es aber weit über tausend. Man weiss weder deren Alter, noch deren Zweck
oder Symbolik. Viele sind heute wieder aufgerichtetworden. Denn es gab einmal eine Zeit bis ins 19. Jahrhundert wo sich benachbarte Stämme gegeneinander richteten und
die Skulpturen niederrissen, wahrscheinlich aufgrund Nahrungsmangel auf der Insel.Schliesslich waren es 40 Stunden Aufenthalt auf der Osterinsel, aber wir freueten uns bereits auf die nächsten Abenteuer...



















































